KATHRIN KRÄUPNER
Wer durch unser Dorf geht, kommt an ihr nicht vorbei: der Priborner Dorfkirche. Für viele ist sie ein ver-trauter Anblick, ein Stück Heimat und ein prägendes Element des Ortsbildes. Auch wenn heute nur noch wenige Menschen regel-mäßig kirchliche Angebote nutzen, bleibt sie ein be-sonderer Ort mit Ge-schichte, Atmosphäre und Bedeutung für alle.
Wir sind im letzten Jahr hierhergezogen und wohn-en direkt gegenüber. Schon am Anfang ist uns die Kirche aufgefallen. Kein spektakuläres Gebäude, aber eines, das man gern anschaut. Gleichzeitig sieht man, dass das Gebäude in keinem guten Zustand ist und Aufmerksamkeit braucht. 2006 wurde die
Dachkonstruktion gesichert und wichtige Voraussetz-ungen für weitere Arbeiten im Kircheninnenraum ge-schaffen. Wenn sich niemand kümmert, wird sich der Zustand des Ge-bäudes in den nächsten Jahren weiter ver-schlechtern.
Wir glauben, es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie wir die Kirche erhalten und wieder etwas mehr nutzen können, ohne ihren ur-sprünglichen Zweck aus dem Blick zu verlieren. Kirchliche Feiern sollen weiterhin möglich sein. Darüber hinaus könnte die Kirche auch Raum bieten für kleinere Veranstal-tungen, die zum Ort passen: Konzerte, Lesungen oder Treffen aus der Dorf-gemeinschaft. Dafür braucht es Menschen, die Ideen einbringen, mit an-
packen oder einfach Inte-resse haben, etwas zu bewegen. Vielleicht gibt es bereits Erfahrungen, Fähig-keiten oder Kontakte, die hilfreich sein können.
Ein erster Schritt könnte ein offenes Treffen sein, bei dem wir gemeinsam überlegen, was möglich ist.
Wir laden Sie dazu am
15.07.2026 um 18 Uhr
ins Haus der Begegnung ein.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen – unabhängig davon, ob Sie einen kirchlichen Bezug haben oder nicht – melden Sie sich gern (0172 78 210 83 / Kathrin Kräupner).
Unsere Kirche ist ein Teil unseres Dorfes. Vielleicht können wir gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt.